Das Training richtet sich an Psychologische Psychotherapeut:innen, die selbst rassistische Erfahrungen gemacht haben oder machen. Dazu gehören Schwarze Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund sowie Personen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion oder nationalen Herkunft in Deutschland Diskriminierung erleben (BIPoC).
Das Empowerment-Training bietet einen geschützten Raum für Austausch, Reflexion und gegenseitige Unterstützung. Es hilft dabei, Strategien zu entwickeln, um trotz rassistischer Strukturen im Berufsalltag handlungsfähig zu bleiben. Gleichzeitig soll es Teilnehmende ermutigen, als Vorbilder für kommende Generationen in der Psychotherapie zu wirken und Rassismus sichtbar zu machen.
Das Training kombiniert verschiedene Methoden, um einen interaktiven und tiefgehenden Lernprozess zu ermöglichen. Dazu gehören Plenumsdiskussionen, Gruppen- und Partnerarbeit, Rollenspiele, Arbeitsblätter, Aufsätze und Videobeiträge. Dieser Mix ermöglicht es, sowohl theoretisches Wissen zu erarbeiten als auch persönliche Erfahrungen zu reflektieren.
Die Kosten erfahren Sie auf Nachfrage.
Ja, die durchgehende Teilnahme an beiden Tagen ist Voraussetzung. Da die einzelnen Trainingsphasen aufeinander aufbauen und ein intensiver Gruppenprozess stattfindet, ist es wichtig, dass alle Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung anwesend sind.
Das Training findet auf Deutsch statt. Teilnehmende sollten sich sicher genug fühlen, um aktiv an den Diskussionen teilzunehmen.
Für eine Teilnahme kontaktieren Sie mich gerne.
Dieses Training ist ein erlebnisorientiertes Anti-Rassismus-Training für Psychotherapeut:innen, die nicht selbst von Rassismus betroffen sind. Es soll dazu beitragen, eine rassismussensible Haltung in der therapeutischen Arbeit zu entwickeln, um unbewusste Diskriminierung zu vermeiden und die therapeutische Beziehung mit BIPoC-Patient:innen zu verbessern.
Rassismus kann sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken und zur Entstehung oder Verschlechterung psychischer Erkrankungen beitragen. In der Psychotherapie-Ausbildung wird das Thema oft nicht ausreichend behandelt. Deshalb ist es wichtig, dass sich Therapeut:innen mit ihrer eigenen sozialen Stellung, kulturellen Identität und den damit verbundenen Privilegien auseinandersetzen. Dies hilft, unbewusste Vorurteile zu erkennen, rassistische Mikroaggressionen zu vermeiden und einen bewussteren Umgang mit Patient:innen zu entwickeln.
Das Training beschäftigt sich mit:
Den historischen Hintergründen und Mechanismen des Rassismus
Der Reflexion eigener unbewusster Vorurteile und Privilegien
Der Identifikation rassistischer Mikroaggressionen im therapeutischen Kontext
Der Entwicklung von Strategien zur rassismussensiblen psychotherapeutischen Arbeit
Das Training kombiniert kognitive und emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus. Es werden verschiedene Übungen eingesetzt, die das Bewusstsein für Diskriminierung schärfen, Selbstreflexion anregen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Praxisalltag aufzeigen.
Die Kosten erfahren Sie auf Nachfrage.
Ja, die Übungen im Training bauen aufeinander auf, und die Dynamik in der Gruppe ist ein zentraler Bestandteil des Lernprozesses. Daher ist eine kontinuierliche Teilnahme an beiden Tagen erforderlich.
Das Training richtet sich an Angehörige der weißen Mehrheitsgesellschaft und fokussiert auf deren Verantwortung und Rolle im Kontext von Rassismus. Es kann eine wertvolle Weiterbildung für alle sein, die ihr Bewusstsein für Rassismus in der Psychotherapie schärfen und ihre therapeutische Praxis diversitätssensibler gestalten möchten.
Für eine Teilnahme kontaktieren Sie mich gerne.