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Dipl.-Psych.  Uli Heidemann


Praxis für Psychologische Psychotherapie

 

  


 

Was ist Psychotherapie?

 

In der wörtlichen Übersetzung bedeutet der Begriff Psychotherapie zweierlei. Zum einen meint er die Behandlung der Seele bzw. seelischer Probleme (analog Psyche). Zum anderen ist damit eine Behandlung mit "seelischen" Mitteln gemeint, im Gegensatz zu beispielsweise medikamentöser Behandlung.

Das Psychotherapeutengesetz von 1999 definiert Psychotherapie als "Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist“. Beispiele für „Störungen mit Krankheitswert“ wären Angststörungen oder Depressionen.

Bei anderen psychischen Problemen – zum Beispiel Sinnkrisen, Beziehungs-oder Erziehungsproblemen, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz etc. – liegen in diesem Sinn keine Störungen mit Krankheitswert vor. Die Beratungs- und Therapieangebote für diese Probleme gelten laut Gesetz daher nicht als Psychotherapie, auch wenn häufig inhaltlich und methodisch Übereinstimmungen bestehen. Sofern beides vorliegt, z.B. Eheprobleme zusammen mit einer depressiven Verstimmung, ist wiederum eine Psychotherapie angebracht. Es gibt verschiedene wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Verfahren und Methoden.

Um den Beruf ausüben zu können, ist ein akademisches Studium und eine zusätzliche anerkannte Ausbildung in Psychotherapie mit klinischer Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen nachzuweisen.

Welche Psychotherapie für Ihren Leidenszustand angemessen ist, sollte immer in einer guten und ausführlichen Diagnostik vom Therapeuten ermittelt werden. Dafür bedarf es eines fundierten Wissens über (klinisch relevante) Störungen bzw. Krankheiten, die im ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems/ Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) beschrieben und von der WHO (World Health Organization / Weltgesundheitsorganisation) festgelegt sind.

Die Arbeit mit dem Patienten beruht auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Therapeut. Da sehr persönliche Themen besprochen werden, ist es wichtig, dass Sie sich beim Therapeuten wohlfühlen und eine vertrauensvolle Atmosphäre für die gemeinsame Arbeit entstehen kann.